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Aspera "Ripples" (InsideOut Music, VÖ: 25.01.2010)
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Aspera sind die jüngste Band bei InsideOut Music. Die Schweden widmen sich Power Melodic Progressive Metal mit Hingabe und technischem Sachverstand. Ihre Songs sind relativ mainstreamig aufgebaut, ihre Gesangslinien und Refrains sehr eingängig, sehr mitreißend, was ihnen ein junges Publikum vor der Bühne verheißt. In den schon mal ausgedehnteren Instrumentalpartien der Songs wird es technisch und komplex, dann schauen Progmetalgötter wie Dream Theater oder Klassiktechniker wie Yngwie Malmsteen der Band über die Schulter und wippen mit den Füßen.
Nichts, was die Band tut, ist schlecht oder hat Patina. Die Songs sind frisch und flott, flutschen wie Aal durch die Gehörgänge und schmeißen mit Ideen nur so um sich. Besonders ausgefallene Passagen sind nicht zu hören. Markant ist die Band dadurch, dass ihre Chorgesänge und eingängigen Vokalarrangements einfach nachvollziehbar sind, wie im Melodic Rock, ihre Songs hart und druckvoll wie im Power Metal und die Instrumentalkomplexe aus dem Prog Metal die räumliche Weite interessant machen. Die Mischung macht es. Da sind klassisch gewordene Strukturen zu hören, was den Sound der Band aber kein Stück retro macht.
Die Handwerker spielen schön schnell, was dem Hörsinn viele schnell aufeinander folgende Reize gibt, was das Hören unterhaltsam und eingängig macht. Die Harmonien und Melodien sind geschickt und lieblich, es gibt schön hartes Zeug und zarte Lyrik, Poserpower und knackig funky fette Grooves und perlende Pianomelancholien. Von allem ist was dabei. Experten werden den Kopf schütteln über soviel jünglingshafte Ungestüm. Wer noch nicht von Massen an Power Melodic und Progressive Metal abgehärtet wurde und sein Ohr noch schulen muss, darf der Band getrost seine geneigte Aufmerksamkeit schenken. Vorliebe für ausgefallene und extravagante Musik wächst auf dickem Fundament.
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VM
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