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Channel Eight "first they bite and then they bark" (Pool Vertrieb, VÖ: 15.06.2007)
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Channel Eight aus Bielefeld wildem im retro-inspirierten Hardrock der eingängigen Art. Die 13 Songs des Longtrackdebüts der bereits seit 10 Jahren aktiv zusammenarbeitenden Band Philipp Randt (g, voc), Benjamin Niediek (g, voc), Gerrit Bartelheimer (b) und Philipp Ehlert (dr) krachen gut, zeigen hier und dort eine dezente Verneigung vor Black Sabbaths frühen Gitarrenklang und Status Quos Kumpelboogie. In der Überzahl sind die Tracks melodisch und eingängig. Die harten Songs rocken knackfrisch und heavy, der Bass rummelt schön und die versierte Schlagzeugarbeit lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Die beiden Gitarristen holen zu echten 70er Jahre inspirierten Hardrock-Gitarrensoli aus, schön, das mal wieder zu hören.
In den melodischen Stücken, die auf der CD in der Überzahl sind, geht die Band gebremst vor. Diese Songs machen den Eindruck, der breiten Masse gefallen zu sollen. Der Schlagzeuger geht grooviger vor, die Riffs verlassen die monotone Spur nicht und der Bassmann könnte einen Motor an die Saiten setzen. Die Inspiration verlässt dann die Wildheit des Hardrock und begibt sich in die Spur des eingängig-simplen Punkrock.
Doch trotz der Mainstream-Orientierung machen die Stücke Spaß, gibt es nett Ecken und Kanten zu hören. Neben der melodischen und Riffarbeit der beiden Gitarristen lassen diese ihre Gitarren jaulen, krachen und zu wilden Schlenkern ausholen.
Der CD-Titel jedoch ist, in Anbetracht der Möglichkeiten der harten Rockmusik und der diversen mordsharten und viel aufgeregteren und aufregenderen Alben der Rockgeschichte, als netter Gag zu verstehen. Channel Eight beißen nicht, das trauen sie sich auf ihrem Debüt noch nicht.
VM
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