Embryo "No God Slave" (Rising Records 2009)

Hier kommt ein besonderes Stiefel-Leckerli für alle Fans der extrem harten Knochen; Roberto (Vo-Calls), Uge (Gitarre), Rospy (Bass), Simone (Keyboards) und Reynoldz (Drumz) tanzen auf dem Parketto aus metallenen Bohlen mit thrashigen, deadishen und dreckisch-blackishen Stiefeln, dass es grad so kracht und das nicht nur zur Fase(l)nacht. Die Keyboards verleihen der Musik der Men-nett-Zombies das Flair eines Hybriden aus Nocturnus und Sadist, drapiert mit den fünf Schlei(m)ern des Traum Theaters. Die sägenden und sengenden Riffzähne liefern den Gegensatzbezug, was für wohltuende Kontraste sorgt und gelegentlich sogar einen tonal-genialen Kosmos mit Wurmlochcharakter eröffnet. Allzu anheimelnde Melodielinien werden immer wieder in Staccato-Orgien gebrochen, ohne dass der Bind-Faden verloren geht. Das ist in der Tat ganz großes Kino ohne Anbiederung. Mitico!!!

Frank Bender



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