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Fossil "Fossil" (Poseidon Records PRM-003 2003)
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Fossil ist der Künstlername von Hikaru Sekine. Der Multiinstrumentalist hat sein Werk fast allein mit der akustischen Gitarre eingespielt. Hin und wieder greift er zur elektrischen Variante oder fügt sanftes Flötenspiel in die verträumt-melancholischen Songs. Die 14 instrumentalen, teilweise lautmalerisch mitgesungenen Stücke sind entspannend und sanft wie ein Nebelmorgen, der von aufgehender Sonne gefressen wird. Tiefe Stille klingt aus den Songs, klare Nüchternheit. Und obwohl die Kompositionen nachvollziehbar sind, ansprechende Qualität haben, reißt die komplette CD mich nicht vom Hocker. Gewiss ist so ein beruhigender akustischer Rausch eine Erholung, vielmehr ist es eine Kunst, die Stille in dieser tonalen Kunst so angenehm wirken zu lassen. Aber nicht auf Dauer bleibt dieser Effekt bestehen, nach einer Weile klingen Songs belanglos, überflüssig und uninspiriert. Der Gitarrist ist als Techniker und Solist perfekt und die Magie der Stille wird in etlichen dieser kurzen Stücke wach. Sicher werde ich Fossil ungerecht, wenn ich ihm Dilletantismus unterstelle, denn dies wäre glatt gelogen. Doch ein wenig mehr Dynamik, ein wenig mehr Abwechslung täten dem Album gut. Der Eindruck bleibt gespalten. Akustik-Freaks sollten sich davon nicht anstecken lassen, sie werden viel tieferen Sinn in "Fossil" finden.
VM
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