Gila "Bury my heart at wounded knee" (Garden of Delights 2000)

  Als 1973 "Bury..." erschien, war Gila längst nicht mehr das, was sie einst gewesen. Die Band hatte sich aufgelöst und Conny Veit, urgestein des deutschen Progressive Rock war zu Popol Vuh gegangen. Doch in diesem Jahr gewann Conny Veit Florian Fricke (p), Daniel Fichelscher(dr) und Sabine Merbach (voc) zu einer neuen Inkarnation der Band. Die stilistische Orientierung war völlig verändert. Gila machten nun einen akkustikgetränkten FolkRock, der von der Vertreibung und Vernichtung der amerikanischen Indianer nach indianischen Texten handelt. Sinfonische Arrangements geben den eher stillen Songs ein melancholisches Flair. Die harte Altstimme von Sabine Merbach steht dem etwas variationsarm gegenüber. Das ausführliche booklet erzählt die wechselvolle Geschichte der Band.

VM
 



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