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PAINBASTARD "No need to worry" (Accession Records / Indigo) VÖ: 27.10.2006
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Platte Nummer drei vom Allein-Electro-Tüftler Alex P. Nach "Overkill" und "Storm of Impermanence" bietet auch "No need to worry" bewährten EBM, der mit dem einen oder anderen Schmankerl aufgepeppt wurde. Etwa mit klassisch anmutenden Chor-Samples oder auch mal einem dezenten (elektronischen) Gitarrenakkord. Diorama-Sänger Torben Wendt darf bei "Torn" ans Mikro, eine angenehme stimmliche und auch musikalische Abwechslung.
Ansonsten knallt Alex P. dem Hörer die Beats um die Ohren, dass einem fast schwindlig wird (einzige Ausnahme neben "Torn" das düster-sphärische "The way"). Passend dazu überwiegen verzerrte Vocals, hier und da gibt es ein Sprach-Film-Sample und fertig ist der Painbastard-Sound. "No need to worry" ist eine gediegene Electro-Scheibe, die in der Tat keinen wirklichen Grund zur Sorge bereitet, der aber irgendwo der letzte Pfiff fehlt, um ein richtiger Knaller zu sein. EBM-Clubgänger werden die Platte sicher mögen, nicht zuletzt weil sie stellenweise an Suicide Commando erinnert und fast "durchtanzbar" ist.
Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis mit nahezu 75 Minuten Spielzeit auf jeden Fall stimmt. Die letzten beiden Albumtitel sind Remixe von Feindflug und Christer H. (S.P.O.C.K.).
Stefan
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