Schandmaul

live, 27.03.2003, Scheune, Dresden

Tanzen, hüpfen, feiern...



Wenn Schandmaul in der Stadt sind, müssen die Tanzschuhe fest geschnürt werden. So war es auch in der Dresdner Scheune. Der kleine Club war nicht ausverkauft, aber doch gut gefüllt, so dass genügend Platz für Bewegungen jeder Art blieb.
Bereits beim Erklingen der ersten Takte ging's los: Es wurde getanzt, gehüpft, gefeiert. Schandmaul boten einen Querschnitt aus ihrem bisherigen Schaffen: Die "Walpurgisnacht" fehlte da ebenso wenig wie die "Herren der Winde" und das "Teufelsweib".

Die Mädels und Jungs aus dem Süden Deutschlands verstehen es zu rocken, aber genau so gut gelingen ihnen balladeske Stücke. So war in Dresden für jeden Gemütszustand etwas dabei. Auffallend war, dass sämtliche Stücke live druckvoller und intensiver rüberkommen. Charakteristisch für die Bands der Mittelalterfraktion sind Instrumente wie Dudelsack, Flöten und Geige. Bei Schandmaul werden sie von Birgit und Anna bedient, die "nebenbei" auch für den optischen Glanzpunkt des Abends sorgten. Nach 90 regulären- und 15 Zugabeminuten war der Schandmaul-Gig vorbei, jedoch nicht ohne dass die Dresdner ihre Sangestalente unter Beweis stellen durften. Das taten sie eindrucksvoll, wofür sie Sänger Thomas ausdrücklich lobte. Ihr Lob konnten dann auch noch die Fans loswerden im anschließenden persönlichen Gespräch mit der Band.

Stefan



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