|
Alejandro Julian "Monarca" (Luna Negra 2001)
|
Monarca ist eine Schmetterlingsart. Die CD und seine 11 elektronischen Stücke malen ein sanftes, lyrisches Bild, das Geburt, Entwicklung und Reise der in riesigen Mengen weite Entfernungen fliegenden Schmetterlinge musikalisch nachvollzieht. Alejandro Julian spielt ein großes Ensemble an Tasteninstrumenten. Wie so viele ökologische Ambitionen oder ihre musikalische Parallele, die etwas zart angegangen werden, greifen auch diese Songs nicht weit ins Bewußtsein, haben keinen besonders ausgeprägten Charakter, keine großen Vorzüge oder interessanten Kompositionen. Die Songs sind zwar nicht langweilig, reißen aber gewiss keine große Menge Hörer mit sich. Die Stücke sind wohl sehr gut eingespielt, die Arrangements sitzen und Harmonien gibt es etliche, aber das Konzept als Ganzes versagt. Mehr als typischer New Age ist es nicht, wenngleich ich verteidigend sagen muss, dass es jede Menge Zeug gibt, das sehr viel übler und langweiliger ist. "Monarca" hat wenigstens noch eine symphonische Komponente, die vielen Tierlaute sind ganz nett, Kitsch wird nicht zu groß geschrieben. Doch mehr Freude bringen die Fotos und das ausführliche Video über die Monarca auf der CD.VM
Zurück
|
|