Maze of Time "tales from the maze" (Art Performance Production 2006)

Maze of Time ist das Baby des Bandgründers, Gitarristen, Sängers und Keyboarders Robert I Edman. Viele Jahre lang spielte Robert die Songs anderer Musiker, in Maze of Time hat er sich mit Christer Lindström (g, voc), Jan Persson (b), Thomas Nordh (dr) und Alex Johnsson (key, voc) zusammengetan, seine eigenen Songs, die Inspiration von den Vorbildern Yes, King Crimson, Pink Floyd und Genesis sowie Deep Purple, Rainbow und Ozzy Osbourne beziehen, zu spielen.
8 Songs hat die Band eingespielt, darunter das kurze Intro "Tales", die restlichen Songs sind bis auf eine Ausnahme knapp unter 10 Minuten lang. Die Einspielung der Songs ist technisch gelungen, die Jungs wissen wohl, ihre Instrumente zu bedienen. Jedoch sind die den Songs zugrunde liegenden Kompositionen eher bescheiden und schlicht. Sie verraten auch nicht unbedingt die angegebene Inspiration, bis auf Pink Floyd kommt da eher nur Marillion und Ähnliches in Betracht. Die soften Songs sind liedhaft und wenig komplex aufgebaut, gewiss gibt es in der epischen Länge der symphonischen Tracks einige knifflige Harmonien zu bewältigen, was die Band auch unangestrengt (geradezu unterfordert) bringt. Doch es macht keine Laune, den Songs zu lauschen. Zu lieblich, nett und hübsch ist, was die Band tut. Rock'n'Roll nirgendwo, zuviel Keyboardschmalz und balladeske Stimmung sorgen für Langeweile. Es passiert nichts Aufregendes, es gibt keine Überraschungen, gemächlich dümpeln die Stücke vor sich hin. Die Vorbilder anzugeben, ist da schon peinlich. Symphonic Süchtige werden vielleicht einigen Gefallen an der Lethargie der Ideen finden und wer Neoprog und Marillion mag, ja, dem mag die Band vielleicht auch reichen. (He, ist nur 'n Witz!) Reicht nicht zum Abitur.

mazeoftime.com
justforkicks.de
VM



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