Witchbreed "Heretic Rapture" (Ascendance Records 2009)

Horch, was kommt aus dem sonnigen Portugalle hoch... Bei diesen auf Tonträger gebannten Klängen aus kommt mir in keinster Weise die Galle hoch, sind diese doch in äußerst gelungener Manier verwoben und beinhalten beste akustische Breitwandkulisse in bestechendem Klang, für dessen Produktion sich mal wieder Waldemar Sorychta verantwortlich zeichnet. Neben Front-Amazone Ruby, die mit einer belcantösen, aber dennoch kräftigen Stimme ausgestattet ist und damit mächtig Getöse veranstaltet, besteht die Band aus Filipe und Dikk an den Gitarren, Ares am Bass sowie Hollow am Schlagzeug. Riffing, das bisweilen dezent an Bands wie Symphony X erinnert, wechselt mit leicht ins Ohr gehenden, hymnischen Refrains, die dort allerdings nicht karamellig kleben bleiben, sondern positiv konnotierte Erinnerungen wachrufen. Insgesamt herrscht in den meisten Stücken ein reger Wechsel verschiedener Stimmungen, welche die Stücke auch beim wiederholten Hören interessant halten. Was will der geneigte Rezipient mehr? Na eben!

myspace.com/witchbreed

Frank Bender




Zurück